20th Feb2011

Anders anders sein wollen

by admin

Wiedergesehen, neu gesehen – Der Mann, der Yngve liebte (Mannen som elsket Yngve), NOR, 2008, 97 Min., R: Stian Kristiansen

Zu Beginn eine hügelige, grasbedeckte Landschaft, zwischen Winter und Frühling, irgendwo in Norwegen. Was mache ich hier?, fragt der Protagonist des Films, der 17jährige, rothaarige Jarle Klepp (Rolf Kristian Larsen) sich selbst und uns. Wandertag, Projektunterricht, Schulausflug und eine Langeweile, die so bohrend ist und öde, wie die Landschaft drumherum. Es ist ein Kunstgriff des Regisseurs Stian Kristiansen, dass er seine Hauptfigur direkt in die Kamera und zu uns sprechen lässt. Er spannt so den Bogen aus dem Jahr 2008 19 Jahre zurück in das Jahr 1989, zurück in eine Jugend ohne den technischen Fortschritt von Internet und Mobilfunk und zeigt seine “kleine” Geschichte um die “Matthias-Rust-Band”, in der Jarle als Leadsänger und Gitarrist Punk-Rock spielt als Teil von “großer” Weltgeschichte. Immer wieder begleiten die Bilder des Falls der Berliner Mauer und des Endes des Kalten Krieges den Film. Jarle wird zusammen mit seinem besten Freund Helge (Arthur Berning) den Unterricht schwänzen, sie werden in einem Probenkeller in Stavanger ihren Song “Pussy Satan Anarchie Commando” auch für Catherine (Ida Elise Broch) spielen, die kritische Zuhörerin, die den Weg der Band zum ersten eigenen Auftritt begleiten und sich dann in Jarle und Jarle in sie verlieben wird.

Das könnte also eine ganz gewöhnliche Coming-of-Age-Geschichte sein: Eine Jugend am Rande der Stadt, Punk-Rock zugleich als Flucht und Chance, anders sein zu können, die erste Liebe, das neue Gefühl für den eigenen Körper und seine Sensationen, der Mythos von “Sex, Drugs and Rock ‘n’ Roll” in Szene gesetzt. Die aggressive Energie des Erwachsenwerdens, die Wut über die gescheiterte Ehe der Eltern, über die Arbeitslosigkeit der Mutter, über den eigenen Vater, der als Looser daherkommt, diese aggressive Energie des “ich nehme mir, was ich zum Leben brauche”, fließt in die Musik – Jugend als Punk, als Subkultur.

Das alles wäre 1989 nichts Neues. In diesem Film bringt der Zufall das Neue in die Geschichte und den Neuen, Yngve (Ole Kristoffer Erdvåg) in Jarles Klasse. Es gibt da eine Einstellung unter der Dusche, ein Wettbewerb pubertierender Jungen, wer länger die Luft anhalten kann. In dieser kurzen Sequenz gibt es aber auch: Das Licht, das die Kamera einfängt, wenn sie Jarles Blick auf den Körper des anderen einnimmt, es gibt die Berührungen, wenn Jarle sich festhält am anderen. Wir lernen zusammen mit Jarle das fremde Begehren: Die Nähe des anderen suchen, Zeit mit ihm verbringen wollen, seine Musik hören, die dem Punk das andere ist, ausgerechnet Synthiepop, mit ihm zusammen Tennis spielen, ausgerechnet. Und zu Beginn ist ja Catherine noch dabei, mit der Jarle Sex hat, für die er beginnt ein eigenes Lied zu schreiben, ein Liebeslied, gar nicht aggressiv, voller Zärtlichkeit, er singt, voller Symbolik, von Mauern, die nun eingestürzt seien, seit es sie in seinem Leben gibt. Catherine ist es, in deren Blick Yngve zuerst als ein griechischer Gott erscheint. Doch für Yngve wird Jarle sein Lied zu Ende schreiben, für ihn nimmt er es auf. Es kommt immer alles raus. Nach dem ersten, aber misslungenen Gig der Band, zu viel Joints im Spiel für ernsthaften Punk-Rock und Weltschmerz, auf einer Party legt Yngve die Kassette in den Rekorder, die Kassette mit Jarles Lied, das doch eigentlich einmal, davor, für Catherine gedacht war. Ihre Wut lenkt Jarle um, er stößt Yngve, schlägt ihn und flüstert ihm dabei sein “ich liebe dich” ins Ohr. So sieht ein, sein Coming-out also aus, ein aggressiver Ausbruch. Wir zerstören, was wir lieben. Und ja, 1989 endet der eine von beiden, Yngve, nach einem Selbstmordversuch in der Psychiatrie, weit draußen vor den Toren der Stadt. Erst zehn Jahre später, 1999, wird die erste deutsche Studie über lesbische, schwule und bisexuelle Jugendliche bestätigen: Sie sind viermal so häufig selbstmordgefährdet, wie ihre heterosexuellen Freundinnen und Freunde. Wozu aber ist es gut, 2008 noch einmal eine Geschichte zu erzählen, in der die beiden Liebenden sich nicht finden? Stian Kristiansen war 1989 selbst so alt, wie die Hauptperson in seinem Film.   Er erzählt also 2008, als 36jähriger eine Geschichte, die die Geschichte seines eigenen Erwachsenwerdens hätte sein können. Nach dem britischen “Beautiful Thing” aus dem Jahr 1996, einem der wenigen Filme, in dem die beiden Liebenden sich finden, dem deutschen “Sommersturm” aus dem Jahr 2004 und den vielen französischen Filmen vom schwulen Erwachsenwerden, in denen das Tragische, das Verlieren, das Scheitern aneinander einen Subtext von jungem schwulen Leben vermitteln, der von der ganzen Ablehnung des eigenen, fremden, homosexuellen Begehrens spricht, bleibt der Wunsch, es möge anders sein, dass Versöhnung möglich sei ohne Trauerarbeit.

“Mannen som elsket Yngve” ist ein rückwärtsgewandter Film, ein Film für die heute um die 40jährigen, die damals ihr Coming-out hatten, ein Film, der erinnern hilft (“ja, genau so!), der hilft, sich selbst zu vergewissern, eine fragile Antwort zu finden auf die Frage, wer ich denn (geworden) bin? Ein melancholischer Film, an dessen Ende Erwachsenwerden ein einziger großer Abschied ist, von den Freunden, von der ersten Liebe, vom begehrten Freund, vom Punk. Der Film spricht nicht davon, wohin die Reise denn gehen mag.
Allerdings: In Norwegen war er ein voller Erfolg und im Jahr 2008 der dritt erfolgreichste Film. Hierzulande erhielt er ein Jahr später den Preis der Nordischen Filmtage in Lübeck. Jarle ist der tragische Held des Films, das Schicksal seines homosexuelles Begehrens, seiner anderen Liebe führte in die Katastrophe. Wie also sieht ein 17jähriger schwuler Jugendlicher heute diesen Film? Nicht auszudenken, wie ein Coming-out erzählt werden könnte. Ein Film, der auf etwas ganz anderes setzt, als eine tragische (Selbst-) Inszenierung schwuler Jugendlicher. Es wird Zeit, uns genau das vorzustellen.

Mannen som elsket Yngve auf dem youtube-channel von TLA Releasing UK

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18th Feb2011

NRW-Aktionsplan gegen Homo- und Transphobie

by admin

Am 31.01.2011 hat sich zum zweiten Mal die Planungsgruppe des landesweiten Aktionsplans gegen Homophobie im Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen getroffen. Eingeladen waren auch Vertreterinnen und Vertreter der Nichtregierungsorganisationen. Für das landesgeförderte Projekt „Psychosoziale Beratung für Lesben, Schwule und deren Angehörige in NRW“ habe ich als Leiter der Beratungsstelle in Trägerschaft der Rosa Strippe e.V. in Bochum die Arbeit vorgestellt.

Argumente für die Beantwortung der Frage, wozu ein Spezialberatungsangebot für Lesben, Schwule und deren Familien gut ist

Selbstverständlich ist es, bei einem Beinbruch einen Arzt oder eine Ärztin aufzusuchen, um den Bruch heilen zu können. Nicht selbstverständlich ist es für lesbische und schwule Rat-suchende, in einer Krise, auch eine adressat/innenorientierte psychosoziale Beratung zu bekommen.
Gisela Wolf berichtet in einem Artikel für das Deutsche Ärzteblatt über die Versorgungsbarrieren für Lesben und Schwule im Gesundheitswesen (Wolf, Gisela: Barrieren für homosexuelle Patienten. in: Deutsches Ärzteblatt, 107[2010], S.2166-2167), war doch Homosexualität erst seit 1991 nicht mehr als Krankheit im ICD-10, dem internationalen Kodex der körperlichen und seelischen Erkrankungen gelistet. Das Thema sexuelle Orientierungen ist auch immer noch nicht in den Studiengängen, sowie in der Aus- und Weiterbildung von Berufen des Gesundheits- und Sozialwesens verankert. Auch die psychosozialen Spezialberatungsstellen dokumentieren Fälle, in denen Ratsuchende von antihomosexuelle Diskriminierungen im Gesundheitswesen berichten. Hierzu gehören u.a. stereotype Vorstellungen über den Lebens- und Beziehungsgestaltung von Homosexuellen, wie die Reduzierung auf Sexualität, die Bezeichnung homosexueller Identitäten als „Phase“ und in den letzten Jahren Konversionsversuche in der Psychotherapie.

 

Antizipation von homophoben Reaktionen führt bei lesbischen und schwulen Patient/innen und Klient/innen dazu, das Gesundheitssystem nicht in Anspruch zu nehmen. Wie in anderen Lebensbereichen auch, erleben Lesben und Schwule im Sozial- und Gesundheitswesen strukturelle Diskriminierungen und Benachteiligungen in einer Gesellschaft, die durch das Ideal der bürgerlichen Familie und der Norm zur Heterosexualität mit den damit verbundenen Vorstellungen von Rollenbildern, Beziehungsgestaltung, Liebe und Sexualität geprägt ist. Der erlebte Zwang zur Anpassung führt zu Verunsicherungen, Ängsten, Verleugnung, Vereinsamung, psychischen Störungen und psychiatrischen Erkrankungen.

Ein Beispiel aus der Jugendhilfe: Sechs von zehn Befragten einer Berliner Studie haben schon einmal daran gedacht, ihrem Leben ein Ende zu setzen, 18% haben bereits einen (oder mehrere) Suizidversuche hinter sich. (Vgl. Sie liebt sie. Er liebt ihn. Eine Studie zur psychosozialen Situation junger Lesben, Schwuler und Bisexueller in Berlin. Hg.v. Fachbereich f. gleichgeschlechtliche Lebensweisen, Senatsverwaltung für Frauen, Jugend und Familie, Berlin 1999). Eine Studie des Familienministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen hat 2000 ergeben, dass 70% der Bevölkerung nicht wissen, an welche Einrichtungen sie sich wenden können, wenn es um das Thema gleichgeschlechtliche Lebensweisen geht. (Gleichgeschlechtliche Lebensweisen in NRW. Wahrnehmungen, Erfahrungen, Werthaltungen. Repräsentative Bevölkerungsumfrage. Ministerium für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit des Landes Nordrhein-Westfalen. Düsseldorf 2000).

Von der Selbsthilfe zur Professionalisierung

Beratungsangebote für Lesben, Schwule und deren Familien blicken nicht nur in NRW auf eine mehr als 30jährige Geschichte zurück. Die haupt- und ehrenamtlichen Lesben- und Schwulenberatungsstellen waren in den Jahren 1998 bis 2003 Teil des landesweiten Modellprojektes „psychosoziale Beratung für Lesben, Schwule und deren Angehörige in NRW“. Die statistische Auswertung hat sehr eindrucksvoll gezeigt, das Ratsuchende aus gutem Grund genau diese Beratungsstellen wählten und wählen und eben nicht von den Angeboten der traditionellen Ehe-, Lebens- und Familienberatungsstellen erreicht wurden.
Die Leistungen der Spezialberatungsstellen sind besondere. Sie bieten personell und strukturell die Emanzipation und Gestaltung gleichgeschlechtlicher Lebensweisen, sie bieten beraterische, psychotherapeutische und diagnostische Hilfen in einem diskriminierungs- und gewaltfreien Raum. Sie kennzeichnen sich aus durch eine adressat/innenorientierte Betroffenenkompetenz, Feldkompetenz und Zielgruppennähe. Sie bieten in ihrer Methodenvielfalt Fortbildungs- und Aufklärungsangebote für andere.
Die Ziele, Qualitätsmerkmale und Mindestanforderungen wurden 2002 gemeinsam mit dem Kienbaum Consultings entwickelt. (Vgl. Psychosoziale Beratungsarbeit für Lesben, Schwule und deren Angehörige in NRW. Ziele, Leistungen, Qualitätsmerkmale. Hg. v. Ministerium für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 2002)

Zahlen und Fakten

Das Land NRW fördert z.Zt. fünf Spezialberatungsstellen, davon mit lesbischer Beratungsausrichtung in Dortmund, schwuler Beratungsausrichtung in Münster und Siegen, sowie lesbischer und schwuler Beratungsausrichtung in Köln und Bochum. die Gesamtförderung belief sich im Jahr 2009 auf 270.600,00 € für 5,5 landesgeförderte Vollzeitstellen an fünf Standorten. Die Beraterinnen und Berater haben Qualifikationen als Diplom-Psychologinnen, Diplom-Pädagogen, Diplom-Sozialpädagoginnen, Diplom-Sozialarbeiter oder eine vergleichbare universitäre Ausbildung.

Ohne ehrenamtliches Engagement könnte das derzeitige Beratungsangebot jedoch nicht vorgehalten werden. 71 ehrenamtliche Mitarbeiter/innen stehen insgesamt 12 hauptamtlich Beschäftigten gegenüber. Die Beratungsstellen sichern die Qualität ihrer Arbeit durch Dokumentation, kollegiale Beratung, Supervision (mit dem Höchststand von 199 Stunden im Jahr 2009 seit Bestehen des Modellprojektes), Vernetzung und Fortbildung.

Innerhalb von sieben Jahren, von Beginn 2003 bis Ende 2009 ist die Zahl der Beratungsfälle um 36% auf 2.552 gestiegen – bei gleichbleibender Landesförderung. Im selben Zeitraum ist die Zahl der Beratungskontakte um 29% auf 7.777 gestiegen – bei gleichbleibender Landesförderung.

Die regionale Verteilung der Beratungsfälle stellt sich wie folgt dar: Köln 46%, gefolgt von Bochum 24% und Dortmund 12%, sowie Siegen 9% und Münster 8%.
Zu den Aufgaben der Beratungsstellen gehören Beratungen zu den Themen Coming-out, altersspezifische Probleme Heranwachsender, psychische Probleme, Kontaktsuche, Beziehungsprobleme, altersspezifische Probleme älterer Menschen, Kinderwunsch, rechtliche Themen, Isolation und Einsamkeit, Migration und Transsexualität (in der Reihenfolge der Häufigkeit der Nennung in 2009).

Die Beratungsstellen bieten Beratungen in unterschiedlichen Settings: angeleitete Gruppenberatung, Einzelberatung, telefonische Beratung, Paarberatung und Internet-Beratung.

Landesweit sind 87,8% der Ratsuchenden Deutsche, 31,8% unter 27 Jahren und ca. 60% in der Altersgruppe der 28- bis 60jährigen. Gut 14% nehmen einen Weg von mehr als 50km in Kauf, um das Angebot einer Spezialberatungsstelle nutzen zu können.

Themen im Wandel – für ein bedarfsgerechtes Beratungsangebot

In den letzten sieben Jahren sind die Fall- und Beratungszahlen um ein Drittel gestiegen. Ein bedarfsgerechtes Angebot für Lesben, Schwule und deren Familien in NRW braucht eine entsprechende Förderung, um auch in Zukunft alle Angebote aufrechterhalten zu können.
Darüber hinaus werden sich die Beratungsstellen mittelfristig neuen Themen stellen müssen und Angebote für neue Zielgruppen machen müssen: So sank in den Jahren seit 1976 das Coming-out-Alter von Jugendlichen kontinuierlich. 2005 gaben die befragten Mädchen einer nicht repräsentativen NRW-Studie an, mit 15 Jahren sicher gewusst zu haben, lesbisch zu sein, die befragten Jungen gaben an, sich mit 15,3 Jahren über ihre sexuelle Orientierung im Klaren gewesen zu sein. (Vgl. Wir wollen’s wissen. Befragung zur Lebenssituation von lesbischen, schwulen und bisexuellen Jugendlichen in NRW. Jugendnetzwerk Lambda NRW 2005. Hg. v. Schwulen Netzwerk NRW e.V., Köln 2006). Kinder- und Jugendhilfe wird entsprechende Hilfsangebote insbesondere für Kinder unter 14 Jahren zu entwickeln haben. Ebenso fehlen landesweit bedarfsgerechte Angebote in der Altenhilfe für lesbische und schwule Senior/innen. Drittens wird es nötig sein, adressat/innenorientierte Angebote für Lesben, Schwule und deren Angehörige mit Zuwanderungsgeschichte vorzuhalten.

Im Rahmen des Aktionsplans gegen Homophobie werden die psychosozialen Beratungsstellen für Lesben, Schwule und deren Familien ihr Wissen und ihre Erfahrung einbringen, um das bestehende Programm bedarfsgerecht anzupassen und die Richtlinien für eine bedarfsgerechte Förderung weiterzuentwickeln.

Wozu es gut ist, dass das Land NRW ein Spezialberatungsangebot fördert? Im Jahr 2009 haben 2.552 Menschen gute Gründe dafür gehabt, genau dieses Angebot zu nutzen.
Adressen

Psychosoziale Beratungsstellen für Lesben, Schwule und deren Angehörige in NRW:
Rosa Strippe e.V. (Bochum)
Schibsel e.V. (Dortmund)
rubicon  Beratungsstelle (Köln)
KCM e.V. (Münster)
Andersroom (Siegen)

Beratungsdienste auf der Homepage des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen

Weitere Teilnehmerinnen an der „internen Projektgruppe“ des psychosozialen Beratungs-dienstes für Lesben, Schwule und deren Familien im Referat für Lebensformenpolitik, Gleichgeschlechtliche Lebensweisen des MGEPA NRW:
Frauenberatungsstelle (Düsseldorf)
DER PARITÄTISCHE (Landesverband, Wuppertal)

Pressemitteilung “Aktionsplan gegen Homophobie” (Landesregierung Nordrhein-Westfalen, 09.11.2010)

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